FaQ’s/Häufig gestellte Fragen, Teil 1, Bessere Fotos

Wir wissen, du bist Fotograf aber kein Zauberer, du kannst nur das abbilden, was auch tatsächlich ”da ist”. Was können wir als Brautpaar machen, damit unsere Bilder besser werden?


1. Mich fürs Getting ready buchen! 

… und noch besser, wenn du als Braut (oder Bräutigam) ein Hotelzimmer ordentlicher Größe buchst, in dem wir das Getting Ready durchführen können. Es kann natürlich auch bei euch zu Hause stattfinden, was das ganze noch ”echter” und persönlicher macht. Achtet da aber darauf, dass aufgeräumt ist, viel Licht herrscht (Jalousien hoch) und der Raum nicht zu klein ist. Ihr müsst jetzt aber auch nicht die komplette Wohnung umstellen oder gar putzen. Staub sieht man nicht auf den Bildern. Generell ist der Hintergrund auch ”verschwommen”, d.h. nicht im Fokus, grelle Spielsachen oder Möbel sieht man meist trotzdem und lenken ab. 

Stellt euch eure Hochzeit wie ein 4-Gänge Menü vor: und was wäre dieses ohne die Vorspeise? (Das Getting Ready) Es würde einfach was fehlen. Für eine kohärente Reportage mit einem roten Faden ist das Getting Ready also unverzichtbar. Das gilt genauso für den Moment, an dem die Schlipse fliegen, die Higheels ausgezogen werden und die Party so richtig losgeht ;-)

Beim Getting Ready sollte dann mindestens 1 Person deines Vertrauens und der/die Stylist/in dabei sein. Ich selbst muss gar nicht von Anfang an dabei sein. Es reicht wenn du als Braut fast fertig geschminkt bist und deine Haare gemacht sind. 

Und dein Zukünftiger bzw. deine Zukünftige? 

Naja, solltet ihr euch im selben Gebäude aufhalten oder zumindest in der Nähe. kann ich zwischen euch beiden wechseln, wenn nicht, wären wir auch schon bei Punkt Nummer 2:


2. Einen zweiten Fotografen mit dazu nehmen! 

Das wird zurecht auch auf vielen Hochzeitswebseiten empfohlen, denn vier Augen sehen mehr als zwei! Wir sind auch nur Menschen, es kann uns also auch immer irgendetwas zustoßen. Für den eher unwahrscheinlichen Fall seid ihr damit komplett abgesichert. Ein zweiter Fotograf ist auch nicht genauso teuer wie der erste. Ihr zahlt meist nur um die 20% mehr. Ich kümmere mich auch selbst um die/den sogenannten ”Second Shooter”. Es lohnt sich wirklich, es werden mehr wichtige Momente eingefangen, denn ich kann auch nicht überall gleichzeitig sein (Stichwort Getting Ready).


3. Euch vorher mit mir treffen, um ein Paar-Shooting zu machen! Mein Stil ist eher urban, aber ich bin für alles offen. In jedem Fall hilft es uns uns besser kennen zu lernen und ein bisschen die Scheu vor der Kamera abzuschütteln. Generell gilt: je weniger ihr IN die Kamera schaut und EUCH GEGENSEITIG oder an mir vorbei schaut, desto BESSER werden auch die Bilder. Selbst geschlossene Augen haben ihren schlechten Ruf alles andere als verdient. Ich fotografiere im Reportagestil, und diesen Ansatz versuche ich auch beim Paarshooting einzuhalten. Konzentriert euch ganz auf euch, denkt während des Shootings an die schönen Dinge, die euch bevorstehen, wie die Flitterwochen, die bevorstehende Party usw. Die Bilder des Shootings können auch gut für die Einladungskarten verwendet werden.


4) Einfach nur ihr selbst sein!


5) Euch ins Gewissen rufen, dass es schlimmeres gibt! 

Vor vielen Leuten auf einer großen Bühne auftreten zum Beispiel. Dort merkt man einem die Nervosität viel mehr an als auf einem Foto. Wobei wir wieder beim Thema wären. Auch da ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass diese vom Betrachter eher bemerkt wird, wenn die Augen zur Kamera hingehen. 


6) Genügend Zeit einplanen!

30 Minuten für je das Getting Ready (Portraits und Details) und das spätere Paar-Shooting sollten schon drin sein. Ihr habt natürlich auch die Möglichkeit nur ein After-Wedding-Shoot oder eines dazuzubuchen. Auch ins Ausland. Vor allem für die Toskana kommt ihr bei mir im Vergleich recht günstig weg, da ich selbst dort umsonst wohnen kann. Wir können über alles reden ;-)


Euer Nate

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